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  der elf in der u-bahn
 

der elf in der u-bahn 

der elf in der u-bahn ist mein erster versuch einer geschichte für jugendliche und jung gebliebene erwachsene. rgendwann habe ich einfach angefangen, diese geschichte aufzuschreiben und inzwischen gibt es eine menge leute, die sehnsüchtig auf die näxhsten kapitel warten...

sean ist ein zwölfjähriger junge im heutigen england. während eines klassenausflugs nach london entdeckt er einen alten u-bahn zugang, den früher die arbeiter als aufenthaltsraum genutzt haben. der raum ist nicht leer, ein elf der sich als twilight vorstellt lebt dort schon seit mehr als hundert jahren. er hat sehnsucht nach den wäldern und so folgt er sean nach stonehenge. von dort will er zu den elfen zurückkehren. durch unglückliche zufälle wird jedoch auch sean durch den steinkreis geschleudert und landet im england des 17. jahrhunderts. jetzt muß er den elfen finden, denn er will ja in seine zeit zurück...aber das ist leichter gesagt als getan!

hier ist ein auszug aus dem zweiten kapitel...sean entdeckt den elfen im stillgelegten arbeitsraum der u-bahn.


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Sean wusste nicht, ob es daran lag, dass die Luft hier so lange eingesperrt gewesen war oder daran, dass er immer tiefer unter die Erde stieg – er hatte das Gefühl, kaum noch atmen zu können.  Endlich fühlte er wieder festen Boden unter den Füßen. Er stand auf einem festgetretenen Lehmboden, und als er die Lampe ein wenig herum schwenkte, konnte er erkennen, dass er tatsächlich in einem in Stein gehauenen Raum stand. An den Wänden konnte er rostige Eisenbetten sehen, zweistockig, und zwischen den einzelnen Betten war immer ein alter Eisenschrank. Die Betten hatten schon längst keine Matratzen mehr, doch hier und da konnte man noch einige vermoderte Reste ausmachen. Sean fühlte eine Gänsehaut den Rücken hoch wandern. Was, wenn er dort nicht nur die Reste der Matratzen und Decken, sondern auch deren Besitzer entdecken würde? Er beschloss, die Betten zum Schluss zu untersuchen, und das auch nur im äußersten Notfall. 

„Ich habe die Betten schon untersucht. Der ganze Raum war vollkommen verlassen, glaube es mir!“ Eine Stimme, wie das Wispern des Sommerwinds in den Zweigen hatte aus dem Nichts gesprochen! Seine Nackenhaare stellten sich auf und er bekam am ganzen Körper eine Gänsehaut. Das bildete er sich nur ein! Das war jetzt nicht wirklich! Zitternd drehte Sean sich um. Im Schein der alten Lampe konnte er nur einen  derben Holztisch erkennen, mit Brand- und Wachsflecken und einer dicken Staubschicht überzogen.Aber irgendwas war hier im Raum. Er fühlte deutlich, dass ihn jemand anblickte. Und dieser jemand musste dort in der Nähe des Holztisches sein!Die Angst sammelte sich als bleischwerer Klumpen in seinem Magen und er fühlte Panik aufsteigen. Seine Beine fühlten sich wie Watte an.„Wer...wer ist da?“ fragte er schwach mit zitternder Stimme. Er starrte zum Tisch herüber und dann konnte er es sehen: aus dem Nichts tauchte ein kleines Männchen auf, gerade so groß wie seine sechsjährige Schwester, zunächst fast durchsichtig, doch von Sekunde zu Sekunde wurde es immer fester und farbiger. Es trug seltsame grüne Hosen, fast wie ein Jäger, und ein helles Leinenhemd mit weiten Ärmeln. Ein weiter, brauner Umhang wurde von einer goldenen Spange zusammen gehalten und die Schuhe waren ähnlich wie die Mokassins der Indianer. Lange schwarze Haare fielen weich über seine Schultern und rahmten sein Gesicht ein. Sean wollte nur noch weglaufen, aber wie in einem Albtraum konnte er sich nicht bewegen. Wie angefroren blieb er auf der Stelle stehen und konnte nicht glauben, was er da sah.„Tu...tu...mir nichts!“ flüsterte er, “ich wollte ...nichts... klauen! Bitte tu... mir nichts!“ Sean schlug vor Angst die Hände vor das Gesicht. Vielleicht hatte er ja nur Phantasien, weil er schon seit Stunden nichts getrunken und gegessen hatte. Vielleicht war dieses.. Ding.. ja nur eine Art Fata Morgana. Oder es war wie in den Grabkammern der Pharaonen – sie zu öffnen, war immer mit Gefahr verbunden.Und dann hörte er es: das Wesen lachte! Das Lachen klang wie das Läuten vieler kleiner Glöckchen und überhaupt nicht bösartig! Sean nahm erstaunt die Hände vom Gesicht und blickte verwirrt zum Tisch. „Hier... gibt es nichts zu holen!“ Wieder dieses Wispern des Sommerwindes, diesmal unterbrochen von glockenhellem Gelächter. Jetzt wagte er, das Gesicht des Wesens näher zu betrachten: es war fein geschnitten, mit leicht schräggestellten Augen, so strahlend grün wie er  noch nie Augen gesehen hatte. Wenn es lachte, schienen kleine goldene Punkte in den Augen zu tanzen. Das Besondere aber waren seine Ohren: sie waren nicht rund geformt, sondern ihre Spitzen lugten unter den Haaren hervor!„Du bist ein Elf!“ Sean flüsterte, so erstaunt war er. Alle Angst war mit einem mal wie weggeblasen. Dieses Wesen schien ganz und gar nicht bösartig zu sein! Und vielleicht konnte es ihm ja auch helfen, hier heraus zu kommen! Der Elf sah ihn belustigt an. „Ja, ich glaube das kann ich nicht verbergen, oder?


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